Projekte

Alkoholparcours der 8. und 9. Klassen

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Afrikaprojekt der Jahrgangsstufe 7

 

Das Afrikaprojekt ist ein fächerübergreifendes Projekt und seit einigen Jahren im Schulprogramm verankert. Gemäß dem Leitgedanken „Fit für’s Leben – Vielfalt gestalten“ bietet dieses Projekt den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit über ihre eigene Lebenswelt hinaus einen Einblick in andere, ihnen völlig fremde Lebensweisen zu gewinnen und zugleich zu erkennen, dass es trotz der großen Verschiedenheit der Kulturen grundlegende Zusammenhänge mit der eigenen Lebensweise in Westeuropa gibt. In Klasse 7 ist der afrikanische Kontinent Thema des Erdkundeunterrichts. Im Religionsunterricht und im Fach Praktische Philosophie sind die Themen „Leben in der einen Welt“ bzw. „Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt“ Unterrichtsvorhaben, an die das Afrikaprojekt anknüpft. Das Anliegen des Afrikaprojektes ist es, den Schülerinnen und Schülern einen möglichst „authentischen“ Eindruck zu vermitteln und damit Vorurteilen vom „armen Afrika“ zu begegnen und zugleich die tatsächlich vorhandenen Probleme, die es in vielen afrikanischen Ländern gibt, zu thematisieren. Die Schülerinnen und Schüler bringen schon Vorwissen mit, da die Schule seit vielen Jahren ein Projekt in Nyavyamo in Burundi unterstützt, bei dem es zunächst um den Erweiterungsbau einer Schule ging, und wo die Realschule Blomberg aktuell die Errichtung einer Wasserleitung unterstützt. So wird beispielsweise jedes Jahr im Adventsgottesdienst der 5. Und 6. Klassen eine Spende für dieses Projekt gesammelt und in diesem Zusammenhang auch über den Stand des Projektes informiert. Ansprechpartner und Vermittler in diesem Projekt ist Mathias Ntiroranya, der aus Burundi stammt und sich seit vielen Jahren in Deutschland für die Entwicklung seines Heimatortes einsetzt. Darüber hinaus wurde das Projekt bislang durch Mitglieder des Vereins „Initiativen Afrika“ begleitet, seit neuestem (2012) hat diese Aufgabe eine Gruppe des Welthauses Bielefeld übernommen.

Inhalt und Ablauf des Afrikaprojektes

Anstelle des üblichen Vormittagsunterrichtes können sich die Schülerinnen und Schüler an einem Vormittag über Aspekte des schwarzen Kontinentes informieren und sich darüber hinaus auch praktisch damit auseinandersetzen.

Mathias Ntiroranya und andere in Deutschland lebende Afrikaner erzählen über ihre Heimat und stellen sich den Fragen und Interessen der Schülerinnen und Schüler. Eine Vertreterin des Eine-Welt-Ladens in Detmold, der auch eine Filiale in Blomberg hat (Weltladen Amahoro), stellt die Zusammenhänge zwischen billigen Produkten in Europa und unfairen Produktionsbedingungen in Afrika dar.

Außerdem erleben die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops ein wenig von der Kultur, der Lebensfreude und dem Erfindungsgeist des afrikanischen Kontinentes, indem sie trommeln, afrikanisch kochen und Spielzeuge aus Abfallmaterialien basteln können. Die Workshops werden von Kolleginnen der Fachschaften Erdkunde, Religion, Praktische Philosophie und den afrikanischen Gästen betreut. Die Nachbereitung und Besprechung des Erlebten findet im Fachunterricht statt.

Das Anliegen des Afrikaprojektes ist es, den Schülerinnen und Schülern einen möglichst „authentischen“ Eindruck zu vermitteln und damit Vorurteilen vom „armen Afrika“ zu begegnen und zugleich die tatsächlich vorhandenen Probleme, die es in vielen afrikanischen Ländern gibt, zu thematisieren.

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Religiöse Schulwoche in den Klassen 9 und 10

 

Alle zwei Jahre werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 an der Realschule Blomberg zur Religiösen Schulwoche eingeladen. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie „Was macht das Leben lebenswert? Wie gehen wir Menschen miteinander um? Welche Erwartungen haben wir für die Zukunft?“ Theologen und Pädagogen der Lippischen Landeskirche und des Referates Schulseelsorge des Erzbistums Paderborn begleiten die Schülerinnen und Schüler in überschaubaren Gesprächsgruppen durch die Woche. Die Themen legen die Jugendlichen selbst fest. Täglich treffen sich die Gruppen für ein bis zwei Schulstunden, um über ihre Fragen zu sprechen und sich auszutauschen. Es gibt viel Raum für eigene Ideen und Erfahrungen. In den kleinen Gruppen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich selbst und ihre Mitschüler von einer neuen Seite kennen zu lernen. Obwohl die Einbindung der Gesprächszeiten in den regulären Schulalltag organisatorisch nicht immer einfach ist, ermöglicht der vertraute Rahmen der Schule eine Gesprächsatmosphäre, die auch Spuren in der Zeit nach der Religiösen Schulwoche hinterlassen kann.

Zum Programm der Woche gehört auch in Abschlussgottesdienst am Freitag in jeweils einer der Blomberger Kirchen. Dieser wird von den Jugendlichen mitgestaltet, die die Erlebnisse der Woche in den Gottesdienst einbringen. In Lippe ist diese Form der Religiösen Schulwoche in ökumenischer Zusammenarbeit des Erzbistums Paderborn und der Lippischen Landeskirche einmalig. Sie hat mittlerweile eine gute Tradition an der Realschule. In den Abschlussgesprächen äußerten sich viele Schülerinnen und Schüler positiv dazu, dass sie die Schule und ihre Mitschüler einmal anders erleben konnten.

Am Ende stand der Wunsch, dass diese Woche noch einige Zeit nachwirkt.

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Teamentwicklung in Klasse 8

 

 

Im Rahmen des Projektes Teamentwicklung bietet die Schule für alle 8. Klassen eine Fahrt in den Teampark in Detmold an.  Dieser Seilgarten bietet ein erlebnispädagogisches Programm, das die Klasse als Gruppe stärken soll. Unter fachkundiger Anleitung bewältigen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Outdoor- und Kletteraufgaben kooperativ. Dabei geht es nicht um sportliche Leistungen, sondern um das Miteinander aller. Kooperatives Lernen in seiner reinsten Form steht hier im Vordergrund. Im Vordergrund steht, gemeinsam viel Spaß und spannende Erlebnisse zu haben, die die Klasse in ihrer Gemeinschaft stärken. Die Betreuung erfolgt durch ausgebildete Trainer der „Interakteam“ GmbH. Die Klassenlehrer begleiten ihre Klassen und lernen sie auf diesem Wege neu und besser kennen.